Spätestens wenn die Warnlampe leuchtet und der Motor in den Notlauf schaltet, wird klar: Der Dieselpartikelfilter (DPF) ist mit Asche zugesetzt. Kurzstrecken, falsch dosiertes AdBlue oder minderwertiger Diesel beschleunigen die Alterung, ein Neufilter kostet schnell 3 000 CHF. Unsere hydrodynamische Tiefenreinigung stellt die Filterfunktion wieder her, spart Geld und Ressourcen – ohne riskante Chemikalien oder hartes Strahlen.
Diagnose & Ausbau
Vor jeder Reinigung lesen wir Ruß‑ und Aschebeladung per OBD aus, messen den Differenzdruck bei 2 000 rpm und dokumentieren die Daten im Serviceprotokoll. Erst wenn der Filter definitiv verstopft ist, bauen wir ihn aus; so vermeiden wir überflüssige Kosten.
Hydrodynamisches Spülverfahren
In einer geschlossenen Anlage spülen wir den Filter rückwärts mit 80 °C warmem, alkalischem Reinigungsmedium bei 3 bar. Ultraschall‑Impulse lösen verkrustete Aschepartikel, der Kreislauf filtert Rückstände in mehreren Stufen. Das Verfahren erreicht alle Kanäle, beschädigt aber weder Edelmetallbeschichtung noch Keramikstruktur.
Trocknung & Endprüfung
Nach dem Spülen trocknet der DPF 60 Minuten bei 120 °C Heißluft. Ein Laserdurchfluss‑Test bestätigt den Restgegendruck: Zielwert < 15 mbar bei 150 m³/h. Erst dann wird der Filter wieder eingebaut.
Software‑Reset & Adaptionsfahrt
Wir setzen die Asche‑Zähler im Motorsteuergerät zurück, initialisieren den Lernwert und fahren eine 20‑km‑Adaptionsfahrt auf der A2. Dabei protokolliert ein Datenlogger Temperatur und Druck – alle Werte bleiben im grünen Bereich.
Kosten, Zeit & Garantie
Reinigung inklusive Ein‑/Ausbau und Fluid: 549 CHF. Ersatz‑TFU‑Sensoren bei Bedarf 79 CHF. Dauer: 4 h. Wir geben 24 Monate oder 40 000 km Funktionsgarantie; fällt der Filter innerhalb dieser Zeit erneut aus, reinigen wir kostenlos nach.