
Auswuchten der Räder: Vibrationen verstehen und richtig zuordnen
Unwucht an Rädern macht sich oft durch Vibrationen oder ein unruhiges Fahrgefühl bemerkbar. Wichtig ist, das Symptom nicht mit anderen Ursachen zu verwechseln.
Reifen und Räder prüfenfragen.
Vor dem Reifenwechsel
Reifengrösse, vorhandene Räder und den gewünschten Wechsel nennen. Fragen Sie nach Profiltiefe, Zustand und einem nötigen Abgleich der Reifendrucküberwachung.
Woran eine Unwucht auffallen kann
Typisch sind Vibrationen im Lenkrad, ein leichtes Zittern im Fahrzeug oder ein unruhiger Lauf bei bestimmten Geschwindigkeiten. Manchmal tritt das nur nach einem Radwechsel oder nach dem Kontakt mit Schlagloechern auf. Auch wenn die Reifen optisch unauffaellig wirken, kann eine Unwucht vorhanden sein.
Was beim Auswuchten abgeklärt wird
Vor dem eigentlichen Auswuchten wird meist geprueft, ob Reifen und Felgen aeusserlich in Ordnung sind und ob Beschädigungen sichtbar sind. Denn eine Beschwerde kann auch von einer verformten Felge, einem ungleichmässigen Reifenverschleiss oder einem Montageproblem kommen. Die genaue Einordnung spart spaetere Missverstaendnisse.
Unterschied zu Achs- oder Reifenproblemen
Auswuchten betrifft die gleichmaessige Gewichtsverteilung von Rad und Reifen. Das ist etwas anderes als eine Achsvermessung oder die Beurteilung des Reifenbilds. Wenn das Fahrverhalten trotz Auswuchten auffaellig bleibt, braucht es eine weitergehende Abklärung. Darum sollte die Ursache nicht vorschnell nur beim Radgewicht gesucht werden.
Welche Fragen an die Werkstatt sinnvoll sind
Hilfreich sind Angaben dazu, bei welcher Geschwindigkeit die Vibration auftritt, ob nach einem Wechsel etwas veraendert wurde und ob die Felgen schoen sichtbar beschaedigt sind. Fragen Sie auch, ob vorab weitere Pruefpunkte empfohlen werden. So laesst sich in Luzern-Littau besser entscheiden, ob Auswuchten allein reicht oder ob die Ursache breiter gesucht werden muss.