Projekt‑Details

Euro‑6d‑Temp bestehen ohne Nach­prüfung dank Wartungs‑Feintuning.

AU ohne Stress: Wir checken DPF‑Beladung, SCR‑System und Sensorik, bevor der Prüfer misst.

Ausgangslage

Der Insignia sollte zur periodischen Abgasuntersuchung (MFK). Der Fahrer war unsicher, weil kurz zuvor die DPF‑Warnlampe aufleuchtete. Eine Zwangs­regeneration auf der Autobahn senkte die Beladung zwar, doch die Trübungsschwelle blieb unklar.

Lösung

Zunächst lasen wir DPF‑Differenz­druck (4 mbar im Leerlauf) und SCR‑NH3‑Adaption aus: beides innerhalb Toleranz. Dann folgte ein Öl‑Service­relevanter Check des Kurbel­gehäuse­entlüftungs­ventils – keine Ölen­topy­sen. Mit dem Maha MDO 2L prüften wir die Rauch­trübung: 0,16 m‑1 (Grenze 0,7 m‑1). Alle Werte wurden in das elektronische AU‑Protokoll übertragen. Anschließend lief eine 10‑Minuten‑SCR‑Selbstdiagnose, um NOx‑Sensoren freizugeben.

Ergebnis

Der Wagen erhielt die Plakette ohne Auflagen. Prüfbericht und OBD‑Log wurden dem Kunden digital zugestellt. Empfehlung: Nächste Kontrolle in 24 Monaten oder 30 000 km – regenerations­freundliche Fahrweise (alle 500 km 15 Minuten über 2 500 rpm) beibehalten.

Viele Fahrzeuge fallen bei der AU durch, weil DPF und SCR unmittelbar vor der Prüfung nicht betriebswarm sind. Wir scannen vorab Sensor­parameter: DPF‑Beladung, NOx‑Offset, Lambda‑Balance. Passt etwas nicht, fahren wir automatisiert ein Mini‑Regenerations­programm: 15‑Minuten‑Stand­last bei 2 400 rpm mit AdBlue‑Overdosing, damit der Filter frei und der Kat heiß ist. Erst dann messen wir – so bestehen 98 % unserer Kunden im ersten Anlauf. Dein Vorteil: Keine Nachprüfung, keine Zusatzkosten, volle Rechtssicherheit.


06. August 2025
MFK‑Check

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AdBlue‑Service

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Motordiagnose

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Ölwechsel Longlife

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