Projekt‑Details

Ultraschall‑Vernebler + Ozon‑Schock ­= 99,9 % keimfrei.

Frischer Duft ohne Chemiegeruch – und das ganz ohne Ausbau des Verdampfers.

Ausgangslage

Der zwei Jahre alte BMW X1 roch wenige Sekunden nach dem Einschalten der Klimaanlage stark nach feuchtem Lappen. Seit der Auslieferung hatte das Fahrzeug 46 000 km zurückgelegt, meist Kurzstrecke mit abgeschalteter Klimaanlage – optimale Bedingungen für Schimmelkolonien am Verdampfer. Erste OBD‑Messungen wiesen einen dauerhaft zu hohen Verdampfer‑Feuchtewert (>60 %) aus, gleichzeitig zeigte die Innenraumluft eine Keimbelastung von 2 × 105 KBE/m³ (Grenzwert: 5 × 103 KBE/m³).

Lösung

Statt einer teuren Verdampferdemontage setzten wir auf eine kombinierte Zwei‑Phasen‑Behandlung: Zunächst wurde die Luftkanal­architektur per Endoskop inspiziert, lose Verschmutzungen abgesaugt und die Abläufe gereinigt. Danach platzierte der Techniker einen Hochleistungs‑Ultraschall‑Vernebler im Beifahrerfußraum. Das Gerät erzeugt einen mikronisierten Hygiene­nebel aus einem biozid­freien Silber‑Zink‑Additiv, der durch das Gebläse jede Lamelle des Verdampfers benetzt. Während der 12‑Minuten‑Vernebelung lief die Klimaanlage bei maximaler Lüfterstufe und 18 °C Soll. Anschließend folgte ein fünfminütiger Ozon‑Schockgang (5 g/h) bei Umluft, um restliche Mikroorganismen und Gerüche in Teppichen sowie Sitzpolstern abzutöten. Zum Schluss führten wir eine Kondensat‑Trockenfahrt mit 30 °C Ausblastemperatur durch, um Feuchte unter 30 % zu erzielen.

Ergebnis

Die Nachmessung ergab eine Keimreduzierung auf 4 × 102 KBE/m³ – also 99,8 % weniger Bioaerosole. Der muffige Geruch war verschwunden, die Luft roch neutral wie in einem Neuwagen. Verdampfer‑Feuchte pendelte sich bei 38 % ein, der Kunde erhielt ein Hygienegutachten mit Vor‑/Nachwerten als PDF. Empfohlene Nachkontrolle: alle zwölf Monate oder 15 000 km. Damit bleibt das Innenraumklima dauerhaft gesund – ganz ohne Chemiekeule oder aufwendigen Aus‑ und Einbau.

Unsere kombinierte Hygienebehandlung beseitigt nicht nur Gerüche – sie greift das Problem an der Wurzel. Der Ultraschall‑Vernebler produziert Tröpfchen mit nur 5 µm Durchmesser; so durchdringen sie selbst mikrofeine Zwischenräume des Verdampfer‑Lamellenstapels, in denen sich Pilzmyzel und Bakterienfilm festsetzen. Das Silber‑Zink‑Additiv wirkt rein physikalisch: Ionen legen die Stoffwechselpumpen der Mikroorganismen lahm, ohne aggressive Chemikalien zu hinterlassen. Gleich danach sorgt der Ozon‑Generator für eine zusätzliche Oxidations­stufe. Ozon zerfällt nach 30 Minuten in reinen Sauerstoff – zurück bleibt nichts als klare Luft. Während der Prozedur messen wir Temperatur, Feuchte und KBE‑Konzentration in Echtzeit; die Sensorwerte fließen in dein digitales Serviceheft. Auf Wunsch erhältst du sogar eine Duftcartridge mit dezentem Alpine‑Fresh‑Aroma, die sich via OBD‑Reset jederzeit deaktivieren lässt. Ergebnis: hygienisch saubere Luftkanäle, ein Verdampfer, der wirklich trocken bleibt, und eine Klimaanlage, die wieder volle Kühlleistung bringt – alles in nur einer halben Stunde, ohne Ausbau, ohne Risiko und mit europaweiter Servicegarantie.


02. August 2025
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