Ausgangslage
Der CX‑5 lief auf steilen Alpenpässen heiß; Temperaturanzeige kletterte kurzzeitig über 105 °C. Kühlmittel war vier Jahre alt und zeigte bräunliche Färbung – Hinweise auf Rostpartikel. Im Ausgleichsbehälter schwammen Schwebstoffe, der pH‑Wert lag bei 8,1 (Soll 7,4 ± 0,3). Ohne Gegenmaßnahme drohen Kopfdichtungsschäden und Wasserpumpenkorrosion.
Lösung
Das Kühlsystem wurde an die BG‑CT2 Spülstation angeschlossen. Mit Zitratsalz‑Reiniger spülten wir bei 55 °C zehn Minuten gegenläufig; ein Inline‑Filter fing 18 g Rost‑/Kalkpartikel. Anschließend drückten wir Pressluft bei 0,5 bar durch, um Restwasser auszublasen. Befüllung erfolgte mit 7,3 l G‑12++ Long‑Life (Volvo‑Lizenz) vorgemischt 50:50. Ein Vakuum‑Befülladapter verhinderte Lufttaschen. Entlüftungsschraube am Thermostatgehäuse wurde bei 90 °C geöffnet, bis blasenfreie Flüssigkeit austrat. Danach calibrierte das Motorsteuergerät die Lüfterkennlinie neu.
Ergebnis
Thermo‑Scan ergab nach 20‑minütiger Bergfahrt stabile 92 ± 2 °C. Frostschutz –38 °C, Leitfähigkeit 2,1 mS/cm (frisch). Der Kunde erhielt ein Analyse‑Zertifikat mit pH‑, Leitfähigkeits‑ und Frostschutzwerten sowie Empfehlung, alle drei Jahre zu wechseln. Garantie: zwei Jahre gegen Korrosion‑bedingten Kühlmittelverlust.