Projekt‑Details

Von 2,4 auf 1,8 bar Heißdruck: Mehr Grip, weniger Blasenbildung.

Reifen­druck entscheidet über Sekunden – wir stellen dein GT3‑Setup auf den Punkt.

Ausgangslage

Der Kunde fuhr Nordschleife BTG 7:33 min, klagte aber über Schmieren nach drei Runden. Serien­werks­druck kalt 2,0 bar v/h wandelte sich auf 2,6 bar heiß – zu viel für die Cup‑2 R. Flankentemperatur differierte 18 °C innen/außen, Reifen begann zu grainen.

Mess‑Session: Wir montierten Pyro‑Sonden und Funk‑TPMS mit 0,05 bar Auflösung, fuhren drei Installations­runden, lasen Temperatur­längsprofil. Empfehlung: Ziel‑Heißdruck 1,8 bar, Temp‑Delta < 6 °C. Wir pumpten alle Reifen mit Stickstoff (trocken), reduzierten Kaltdruck auf 1,65 bar, bauten Ventil­kappen mit Schnellablass.

Ergebnis‑Stint: Nach vier schnellen Runden stabilisierte sich Druck bei 1,83 bar, Temp‑Delta 4 °C. Grip fühlbar höher, Telemetrie zeigte 0,12 g mehr in Adenauer Forst, 0,17 s schneller Döttinger Höhe Speed‑Trap (282 → 285 km/h). Rundenzeit BTG 7:31,6 – 1,4 s Verbesserung. Reifenbild homogen, kein Grain, Treadwear gleichmäßig.

Jeder 0,1 bar zu viel macht den Cup‑2 R 4 °C heißer – Grip verpufft. Unsere Pyro‑Sonden messen live Flanken‑, Mittel‑ und Schulter­temperatur, das Funk‑TPMS loggt Druck 10× sˉ¹. Mit Stickstoff minimieren wir Druckanstieg (kein Wasserdampf) und zielen auf 1,8 bar heiß. Ergebnis: stabiler Grip, weniger Grain, schnellere Zeit – dokumentiert im Telemetrie‑PDF mit Sektoren‑Vergleich.


07. August 2025
Reifenreparatur

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Achsvermessung

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Bremsflüssigkeit

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Run‑Flat‑Montage

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